19November2019

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Lebenslauf

Übersetzung: Reinhold Gössling

Leslie wuchs in der ländlichen Gegend Neu Englands auf. Als sie ihr erstes Pferd bekam, half ihr ein Nachbar „alter englischer Schule“ dabei, alles über dieses Pferd zu lernen. Sie ritt auf den heimatlichen Reit- und Springturnieren und half Kindern und frischgebackenen Pferdebesitzern mit ihren Tieren. Sie vermittelte ihnen die reiterlichen Grundkenntnisse sowie den Umgang mit ihren Pferden und zeigte ihnen, die Pferde richtig zu versorgen. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Leslie mit Menschen zusammen, die Hilfe für ihre Pferde suchen. Sie arbeitete mit Rennpferden, Ponies und Kaltblüter, sowie den verschiedensten Spring- und Turnierpferde und selbst Problempferde, die von anderen bereits aufgegeben waren, hat sie erfolgreich trainiert. (Siehe einige Photos von Leslie aus dieser Zeit)

1990 übersiedelte Leslie ihre Reitschule von der Ostküste der USA nach Kalifornien. Zeitgleich gründete sie die Diamond Lu Production, mit der sie ihre erste 3-teilige Videoserie mit dem Titel „Amerikanischer Umgang mit Pferden für Jung und Alt.“ (Ihr erstes Video für Kinder über den Umgang mit Pferden.), veröffentlichte. Sie wurde von ihrem Lehrer Ivan Taylor dazu angeregt, diese populäre „Mache es so!“ Anleitung für Pferdebesitzer zu veröffentlichen. Ivan Taylor war ein Veteran der Kavallerie aus dem 1. Weltkrieg und hat Leslie am stärksten in ihrer Arbeit beeinflußt. Leslie : „Ivan war Mitte 90 als ich ihn das erste Mal traf und er arbeitete immer noch mit Pferden. Diese Treffen mit Ivan haben bewirkt, daß ich meine Arbeit mit Menschen und Pferden so sehr lieben und schätzen lernte, und daß ich das großartige Geschenk erkennen konnte, das Bill Dorrance für uns Pferdemenschen hat.“

Mehr Information über die Video Serien findest du in der Rubrik Videobestellung..

Das Buch „Der richtige Umgang mit Pferden durch Gefühl“, hat Leslie mit dem 93jährigen Bill Dorrance aus Salinas/Kalifornien zusammen geschrieben. Es ist Ende 1999 in Amerika erschienen.

Heute betreut Leslie jene Pferdebesitzer, die ihre bisherigen Erfahrungen mit Pferden erweitern und ergänzen wollen. Dazu bietet Leslie die Ebene des Gefühls im Umgang mit Pferden an. Sie bildet Pferdebesitzer, die mit Pferden ihr ganzes Leben arbeiten wollen, aus und sie leitet Seminare für Pferdetraining und für Horsemanship für all jene, die interessiert sind – vom Profi bis zum Hobbyreiter. Sie veröffentlicht regelmäßig ihre Berichte und Artikel in den verschiedensten Zeitschriften sowohl in den USA als auch in Europa. So z.B. „The Trail Less Traveld, Ranch and Country und Stable Kids. Ihre Artikel kannst du unter der Rubrik Artikel lesen.

Leslie Desmond beantwortet die Frage nach dem „richtigen Druck“

Leslie Desmond Answers a Frequent Question

Geschrieben und Fotos von Leslie Desmond, veröffentlich in „The Trail Less Traveled.“ Übersetzung: Gabi Dold

Wie viel Schenkeldruck benötige ich, um die Hinterhand meines Pferdes zu bewegen im Vergleich zu dem Druck, den ich ausübe, wenn ich nach vorne reiten will?

Es sollte keinen Unterschied machen. Um Druck und dessen Maß besser verstehen zu können, muss man sich darüber im Klaren sein, dass sowohl für den Menschen als auch für das Pferd folgendes gilt. Was für den einen viel ist, kann für den anderen wenig sein. Es ist zu bedenken, ob man über den Druck der Ferse mit dem Absatz , der mittleren oder oberen Wade, des Oberschenkels oder über den Druck des Sitzes spricht. Um loszureiten sollte dein Körper sowenig wie möglich machen. Allerdings solltest du vorbereitet sein, soviel wie nötig machen zu können. Aber eben nur so viel und auf keinen Fall mehr.

Es ist überhaupt die Frage, ob es sinnvoll ist, über die Intensität von Druck am Pferd zu diskutieren. Wie bei allem anderen auch, sind Ausprobieren und Erfahrungen sammeln die schnellsten Wege (hierbei spreche ich vom Fühlen), um die richtige Antwort für den Reiter selbst und das jeweilige Pferd zu finden. Das Tier würde deine Absicht sowieso nicht verstehen, wenn du dich ihm mit Gewalt verständlich machen wolltest. Über Gewalt kann man nicht befriedigend mit Pferden kommunizieren. Pferde lernen dadurch, dass man sie freigibt, sie entlässt, sobald sie auch nur schon in die gewünschte Richtung gedacht haben. Es kommt also darauf an, dass du die Aufforderung an dein Pferd immer wieder in der gleichen Art und Weise stellst und sofort damit aufhörst, sobald du ein Anzeichen beim Pferd erkennen kannst, dass es dich verstanden hat. Dabei ist es egal, ob es seine Hinterhand von deinem Bein wegbewegen soll oder ob es nach vorne antreten soll.

Wir entwickeln unser Verständnis darüber, was wenig Druck, gerade genug Druck oder zuviel Druck ist, ständig neu. Durch jeden kleinen Erfolg aber auch durch Fehler können wir unsere Urteilskraft verbessern und immer mehr erkennen, was wir für die Zukunft anstreben wollen.

Man sollte sich immer wieder bewusst machen, dass das Pferd ganz und gar im momentanen Augenblick lebt. Für die Sicherheit des Reiters ist es wichtig , zu wissen, wie sich das Pferd in der jeweiligen Situation selbst wahrnimmt und wie es den Druck von außen erlebt. (Hat es mit dem Erfahren von Druck auch die Wahlmöglichkeit, sich von diesem zu befreien?)

Zu jedem Pferd gehört eine passende Strenge oder Entschlossenheit , welche dem Pferd entsprechendes Fühlen möglich macht und dann zum Ziel führt. Es sollte so sein, dass deine Gedankenprozesse hinter einer Intuition, einem Fühlen, das tief aus deinem Inneren kommt, zurückstehen. Aus dieser Haltung heraus macht eine - dem Pferd und der Situation angemessene - Strenge es dem Pferd möglich zu lernen, dass es sicherer ist, wenn nicht sogar besser, seinen Körper bereitwillig nach der Vorgabe des Reiters zu bewegen.

Wenn eure Wünsche ,eure Vorstellungen eins werden, – komm, wir wollen das tiefe Wasser durchqueren, lass uns ruhig durch die Viehherde reiten, lass uns den Fuß wechseln, lass uns gerade in diesem Augenblick anhalten – dann ergeben sich daraus die Aktivitäten des Pferdes. Du kannst davon ausgehen, dass wenn du dein Pferd angemessen reitest, es keinen Grund hat, sich von dir entfernen zu wollen.

Kannst du diese Fragen mit JA beantworten, wird dein Pferd den Schenkeldruck beim Reiten besser verstehen.

  • Fällt es deinem Pferd leicht, seine Hinterhand zur Seite zu bewegen, wenn du es mit dem Strickende dazu aufforderst und dabei seinen Nasenrücken in eine neue Richtung bringst?
  • Positioniert sich dein Pferd dir gegenüber, wenn es sich frei im Stall oder Roundpen befindet?
  • Bewegt dein Pferd seine Hinterbeine leicht und bereitwillig zur Seite, wenn du es dazu aufforderst, auch wenn es angebunden ist?

Copyright: Leslie Desmond

Galoppieren: Wie galoppiere ich leicht und

Translation 851 - Get them in a gallop: Observations on lightness and collection

by Leslie Desmond
Übersetzung: Reinhold Gössling

Wenn du dein Pferd rückwärts richtest, kannst du am besten sehen, ob dein Pferd die Füße richtig hebt. Schleifspuren im Sand bedeutet, dein Pferd hebt die Füße nicht richtig. Es geht nicht leichtfüßig und losgelassen, sondern schlurft durch den Sand. Das ist für dich ein sicherer Hinweis, daß dein Pferd sich in der Vorwärtsbewegung und das gerade im Galopp –genau so flach und schlurfend bewegt. Es springt die Galoppsprünge nicht richtig durch, sondern gequält und schwer. Wenn das gleiche Pferd sich aber ohne Reiter bewegt, macht dieses gleiche Pferd seine Galoppsprünge meist frei, losgelassen  und ungezwungen. Was bedeutet das aber für uns?

Der Grund ist einfach: Wir, die Reiter, sind nicht richtig vorbereitet und ausgebildet. Ich will damit sagen: Fang bei dir selbst an. Mach dich fit, wenn du nicht fit bist, mach dich elastisch, wenn du nicht elastisch bist, sei zielgerichtet, wenn du kein genaues Ziel hast. Nur dann bist du ein echter Partner, so  wie ein Pferd ihn gebraucht. Dein Pferd kann von Natur aus frisch und frei galoppieren, es muß lediglich lernen, daß es das auch darf und kann, wenn du auf seinem Rücken sitzt. Ich spreche nicht davon, durch die Gegend zu jagen.

Ich habe daher einige Punkte zusammengetragen, die - alle zusammen - dich dahin bringen, wo nach du suchst. Ein freier, losgelassener und ungezwungener und doch kontrollierter Galopp.

Manchmal müssen wir uns erst ändern, damit sich unser Pferd ändert.

Menschen, die den ganzen Tag funktionieren müssen - die z.B. immer das tun müssen was ihr Chef sagt - oder eine immer wiederkehrende, immer wieder gleiche Arbeit machen müssen, Menschen in einer solchen Situation, haben die größten Schwierigkeiten sich los zu lassen. Denn es ist die Flexibilität, Spontaneität und Anpassungsfähigkeit die wir dem Pferd bei seiner Ausbildung anbieten müssen. Nur über diese Eigenschaften läßt sich über Gefühl eine Beziehung Mensch – Pferd aufbauen. Versuche dich neu zu definieren. Nur für einen Augenblick. Ich will damit sagen: Wenn du ein erfolgreicher, ordentlicher und pünktlicher Mensch bist – nun warum nicht, das kannst du sein, aber warum willst du nicht auch einmal ganz anders sein. Ist es wirklich so schwer? Wenn du Probleme hast in deinem Beruf, in deiner Familie, mit dem Computer oder sonst wie, was stellst du dann nicht alles für Überlegungen an, was du anders tun kannst um das Problem zu lösen. Warum willst du nicht auch mit deinem Pferd einen neuen besseren Versuch starten.

Alte Regeln neu betrachtet.

Was bedeutet es eigentlich, ein Pferd versammeln, dem Pferd einen Rahmen geben, das Pferd rund machen, das Pferd an das Gebiß reiten usw.? Zunächst einmal bedeutet es für das Pferd, daß es sich nicht frei bewegen kann. Darüber denken viele nicht nach, die nach diesen Regeln arbeiten.

Es ist wichtig, daß du deinem Pferd immer wieder kleine Aufgaben stellst.

Eine Aufgabe für dein Pferd kann alles sein, was du möchtest. Du kannst ihm sagen: “Bitte einen Schritt zurück“, oder „Den Kopf etwas runter bitte“, oder „Bitte in den Hänger“ oder auch nur „Geh hier entlang“.  Aus irgend einem Grund forderst du das von deinem Pferd. Nur fordere es bewußt und führe es bewußt durch , jeden Schritt, immer mit Schritten, die du von deinem Pferd mit Absicht forderst und nicht dein Pferd einfach so von sich alleine machen will. Du mußt wollen und nicht immer fragen: “Was will mein Pferd?“ Oft fordern Reiter etwas ab und im nächsten Augenblick ändern sie schon wieder ihre Meinung. Das erstickt den Versuch. Gib deinem Pferd aber auch die Möglichkeit das auszuführen, was du von ihm willst. Was wir wollen, ist das leichte und willige Gefühl des Pferdes für das was wir wollen. Es muß sich anfühlen, als wenn dein Pferd lang und gelöst mit weiträumigen Schritten nach einem Ritt nach Hause geht. Es ist die freie fließende Bewegung der Hüften und Schultern, wenn das Pferd entspannt ist, der Kopf  schwingt und die Zügel schwingen lose mit im Rhythmus der vier Füße. Und damit sind wir bei der Problematik des Galopps. Ein Weg, dieses Ziel auch im Galopp zu erreichen ist der, daß wir lernen müssen so schnell reiten zu können, wie ein Pferd laufen kann, ohne in den Zügeln und damit im Maul zu hängen, wenn es mal schnell wird. Wir müssen lernen wie man nicht gleich runter fällt. Wir müssen lernen nach vorn zu sehen und nicht nach unten, weiter zu atmen und nicht den Atem anhalten. Wir müssen wissen was wir wollen und nicht daran zweifeln das wir das Richtige tun. Das ist viel auf einmal.

Fühle dich im Galopp wohl, reite ihn aus, reite frei, reite vorwärts.

Der Galopp ist für ein Pferd sehr bedeutungsvoll. Es ist für dich ein langer Weg, bis du dich wohl fühlst bei vollem Tempo. Du mußt einen unabhängigen Sitz haben, und eine unabhängigen Hand. Dein Pferd fühlt sich von Geburt an im Galopp wohl, du mußt es erst lernen. Springen in der englisch Reiterei  und Arbeit mit Kälbern in der Western Reiterei in einem langsameren Tempo, das sind gute Hilfen um dahin zu kommen. Nicht nur weil dein Pferd irgendwann versteht, daß es einen Grund gibt, warum du dieses oder jenes von ihm willst, sondern mehr in der Art, daß da jemand ist, der die natürliche Bewegung des Pferdes bestimmen und ordnen kann. Das Meiste dabei ist mental, denn wenn das Pferd weiß, da ist eine Aufgabe, folgt es in den meisten Fällen auch der Aufforderung diese Aufgabe zu lösen. Das Pferd tut das in der Art, das es immer im Gleichgewicht bleiben will und in Übereinstimmung mit dem Gefühl des Reiters. Mit anderen Worten, alles was der Reiter tun muß, er darf das Pferd nicht in seiner Bewegung stören. Er
muß mit minimaler Einmischung reiten und nicht aufhören in dieser Art mit seinem Pferd zu sprechen.

Wenn ein Pferd in Aufrichtung mit durchhängenden Zügeln, aufmerksam gespitzten Ohren, durchspringenden Hinterbeinen , die Schultern und Vorderfußwurzelgelenke schön weit vorgreifend, um Platz zu schaffen für die Hinterbeine, wenn ein Pferd so galoppiert, dann fühlst du die Kraft und Leichtigkeit mit der ein Pferd sich bewegen kann. Du kannst in Bills Buch Fotos mit Beispielen sehen.

Du kannst alles von deinem Pferd verlangen, was es physisch kann und das wird es auch tun, wenn es dich versteht. So auch deinen Wunsch aus dem Stand galoppieren zu wollen und umgekehrt vom Galopp zum Stand zu wechseln. Oder anders gesagt, wenn dein Pferd das Gefühl hat, dich nicht zu verstehen, dann fühlt es sich leblos, ich will damit sagen, es fühlt sich schrecklich. Das kannst auch du fühlen.

Trotzdem versuchen Reiter immer wieder ein Pferd zu führen indem sie

  1. Die Zügel fest anstellen und anziehen und das Pferd dann den Kopf hoch reißen.
  2. Nach unten schauen (eine Verhaltensweise weil wir immer auf unsere Hände schauen, was in enger Verbindung steht zur Angst runter zu fallen, tatsächlich aber die Vorhand unnötig belastet.
  3. Das Genick des Pferdes zu stark biegen (Hebelwirkung über die Zäumung, Tricks und ständiges im Maul hängen bewirken das)
  4. Ein Hohlkreuz machen (eine feste Hand, schlechter Sitz, hochgezogene oder nach vorne gedrückte Absätze. All das bewirkt das.
  5. Mit flatternden Schenkeln bzw. Schultern auf dem Pferd sitzen.
  6. Das Pferd selbst Gebäudefehler hat: z.B. ein steifes Hinterbein, weiche Sprunggelenke, ein Hohlkreuz, eine schwere Vorhand.

Alle diese Fehler stören die Harmonie, das Gleichgewicht und die Verständigung und es herrscht ein schlechtes Gefühl zwischen Pferd und Reiter. 

Wie aber mache ich es besser?

Laß dein Pferd sich wohl fühlen im Galopp. Du mußt 100%ig auch vorwärts wollen, wenn du angaloppieren willst. Zu Beginn ist das schwer, später kommt das ganz von alleine.

Mit 100%ig meine ich, wirklich voller Dampf voraus und geh einfach nur mit, so wie dein Pferd rennt. Um sich an das Gefühl zu gewöhnen, auf einem schnellen Pferd zu sitzen, hilft es, zunächst ein langsames Pferd zu reiten. Dann aber fordere zum Renngalopp auf, wenn du dein Gleichgewicht gefunden hast ohne im Maul zu hängen. Du kannst nicht dein Pferd zum Galopp auffordern und selbst nicht dazu bereit sein. Ich will damit sagen: Habe keine Angst vor dem Galopp. Deine Angst ist zwar gut zu verstehen, aber wenn du Angst hast, mußt du die Angst erst verlieren, egal wie du es anstellst, sie muß erst weg. Erst dann kannst du galoppieren und erst dann wirst du fühlen wie schön und angenehm es ist im vollen Galopp zu reiten, an statt ständig mit dem Gedanken: Mein Pferd wird doch jetzt nicht durch gehen. Für viele ist es ein geheimer Traum so zu galoppieren. Deshalb ist es an der Zeit zu lernen wie man das am besten lernt und macht.

Bringe dich und dein Pferd auf Erfolgskurs, ich will sagen: „Mach es sicher für dich“

Solltest du noch nie dein Pferd draußen im Gelände galoppiert haben, so mußt du erst eine sichere und leichte Verbindung zur Hinterhand und Vorhand sowohl vom Boden als auch im Stand, Schritt und Trab haben. Du wirst schon fühlen, wenn du so weit bist. Außerdem sei sicher, daß du dein Pferd anhalten kannst indem du seine Bewegung durch Gewichtseinwirkung ebenso wie mit sanfter Zügelhand verlangsamst und anhältst. Mit anhalten meine ich wirklich stehen bleiben. Sei sicher, daß du dein Pferd rückwärts richten kannst, geradeaus und auf einem Bogen ohne im Maul zu hängen und ohne seine Füße durch den Staub schleifen zu lassen. Beide, der Reiter und das Pferd,  müssen dies gut verstanden haben und bequem und einfach in ihr Repertoire aufgenommen haben. Du mußt wirklich Vertrauen haben. Es ist keine Garantie dafür, daß es immer sofort gut klappt, wenn du dann zum ersten mal galoppierst. So aber hast du immer ein gutes Fundament parat. Wenn alles einmal zu sehr aus der Kontrolle gerät, dann weißt du, wie du alles zurück nehmen kannst und wie du wieder zu einer Einigung mit deinem Pferd kommst. Dann suche dir einen guten vertrauten Platz, wo es nicht zu Schwierigkeiten kommen kann. Hier beginnst du mit der Arbeit, die ihr schon kennt und wo ihr euch sicher fühlt, bevor ihr erneut galoppiert. Das kann nach wenigen Minuten sein, oder auch nach Tagen.  

Wie auch immer, wenn du die Versammlung und Leichtigkeit fühlen möchtest, die ein Pferd von Natur aus hat, dann mußt du in der Lage sein in dieser Art ein Pferd zu reiten, bei der du dein Pferd nur auf natürliche Weise beeinflußt. Damit dein Pferd das befolgt, mußt du dem Pferd genug Inspiration lassen dir als Antwort anzubieten was du vorher von ihm verlangt hast: Leichtigkeit und wirkliche Aufmerksamkeit auf die du dich verlassen kannst.

Merke dir bitte: Pferde, die von ängstlichen Reitern geritten werden, werden auch ängstlich und das kann gefährlich werden. Ein Pferd muß wissen, daß es sich auch mit einem Reiter auf seinem Rücken frei bewegen kann. Ein Pferd, das das nicht weiß, kann nicht als gut ausgebildet gelten, und auch nicht als reell und erfolgreich trainiert.

Noch etwas: Versuche nicht ein Pferd im Galopp zu reiten, auf dem du dich nicht wohl fühlst und versuche es nie alleine.

Du solltest dir bewußt sein: Ein Pferd zu bewegen hat immer etwas damit zu tun, daß sich beide, Pferd und Reiter verstehen. Das Ziel für den Reiter ist es für sich selbst und sein Pferd eine Vertrauensbasis zu bilden. Deine Vorstellung ist es, auf 4 Hufen unbeschwert daher zu reiten aber die Vorstellung des Pferdes ist es unter jemanden sich zu bewegen, der seinen Kopf  runter ziehen kann oder verdrehen kann, schneller als sich diese Worte schreiben lassen. Auch dein eigenes Pferd denkt genau so und fürchtet das.

Zunächst musst du Leben in dein Pferd bringen und es aufmerksam machen. Das ist die Leichtigkeit die da sein muss, ehe du mit der Versammlung beginnst.

Warum schreibe ich gerade darüber, das man und wie man ein schnelles Pferd reiten sollte? Was hat das zu tun mit Leichtigkeit, Versammlung und Erhabenheit?


Genau darum, weil so viele Reiter erst gelernt haben ein Pferd zu versammeln und Aufrichtung abzufordern, bevor sie mit ihrem Pferd nach draußen ins Gelände gehen. Das verwundert mich wirklich, und ein Pferd ist noch mehr verwundert. Nebenbei ist es auch nicht gerade sicher.

Geh doch einen anderen Weg: Du vergeudest eine Menge Zeit, wenn du erst mit der Versammlung des Pferdes anfängst, bevor das Pferd gelöst ist. Es gebraucht dann später viel mehr Zeit, damit es die Aufgaben korrekt ausführt. Ich will damit sagen: Es soll sich in alle Richtungen gelöst und frei bewegen können, am Führhalfter genauso wie unter dem Sattel. Pferde sind gelöst und frei geboren. Von Geburt haben sie eine Scheu vor Menschen sowie eine natürliche Scheu vor vielen anderen Dingen. Das führt manchmal dazu, daß sie wegrennen um sich in Sicherheit zu bringen und  nicht stehen bleiben um die Angst zu verlieren. Sie bekommen dann oft sogar Angst davor, daß sie Angst bekommen könnten.

Erhalte die natürliche Gelöstheit.

Einige Pferde haben ihre natürliche, angeborene gelöst zu sein verloren. Sie  haben aufgegeben damit sie brav sind.- Ihr Verstand ist umgepolt. Andere Pferde unterdrücken sie und das sind oft die dummen Pferde bis zu dem Augenblick, wenn sie sich nicht mehr unterdrücken lassen. Dies ist der Pferdetyp von dem du immer hörst: “Er hat mich abgebuckelt ohne einen Grund! Er hat es nie vorher gemacht.“ Oder so: “Er ist ohne einen Grund durchgegangen! Ich habe ihn 4 Tage die Woche geritten in den letzten 3 Jahren aber das hat er noch nie gemacht.“

Wir müssen unser Pferd gelöst halten damit wir uns wohl fühlen auf unserm Pferd. Genauso wie unser Pferd sich nur wohl fühlt, wenn es gelöst ist. Ansonsten passiert das, was ich oben beschrieben habe. Buckeln, durchgehen usw.

Weil Reiter oft Angst vor ihrem eigenen Pferd haben, sind sie nicht gelöst und das Pferd dann auch nicht. Das ist zu verstehen, aber es verändert ein Pferd ganz furchtbar. Es macht ein Pferd gefährlich, besonders für Anfänger, Kinder und andere Pferde.  Das ist nicht gut.

Ein Pferd lösen  und gelöste Versammlung, das sind zwei verschiedene Dinge. Das Pferd wird von Natur aus zur Leichtigkeit und Gelöstheit finden, wenn es versteht was es tun soll. Es wird leichter und schneller gelöst und versammelt sein, wenn der Reiter für sich und sein Pferd eine Aufgabe hat. Aber – und das ist wichtig an dieser Stelle – es muß eine andere Aufgabe sein als die Aufgabe, das Pferd zu lösen. Die Aufgabe darf also kein Selbstzweck sein.

Viele Menschen wollen etwas sammeln, das man nicht sammeln kann. Ich sehe, wie es überall versucht wird, aber nicht klappt. Es ist nicht klug an der Versammlung zu arbeiten, indem man sein Pferd einengt und seine Absätze und Sporen einsetzt oder das Pferd mit einer Gerte schlägt damit es vorwärts geht. Es ist unvorstellbar wie viele Menschen das so machen nur um eine Aufgabe auszuführen. Das kann doch nicht richtig sein.

Pferde sind gebaut und geboren um zu rennen, also zeige deinem Pferd, daß du das auch gut findest. Nimm ihm die Angst und galoppiere. Wenn du Angst vor dem Galopp hast, dann ist das schon ein Problem für das Pferd. Um das zu bewältigen, versuche ein anderes Pferd zu reiten, zu dem du mehr Vertrauen hast. Galoppieren wollen aber Angst davor haben, das ist Gift für ein Pferd.

Was heisst losgelöst in der Reiterei?

Ein Pferd läßt sich nicht lösen durch Drill, Tricks oder Zwang. Ist jemand ängstlich oder hat Selbstzweifel dann zwängt er meist auch sein Pferd ein. Es gibt Möglichkeiten aus dieser Angst und diesen Selbstzweifeln herauszukommen. Geh einfach einen Schritt zurück an den Punkt, an dem du dich noch wohl fühltest, bevor das unangenehme Gefühl von Angst oder Zweifel kam. Du wirst schon selbst merken wenn dann wieder alles in Ordnung ist. Wer aufmerksam ist, wird die Anzeichen bei seinem Pferd merken und vorsichtig sein, um diese kleinen Hinweise nicht zu ignorieren nur weil er unbedingt eine ganz bestimmte Übung machen will. Wenn alles in Ordnung ist, keine Angst, keine Zweifel - dann kommt die Leichtigkeit der Bewegung wovon wir hier sprechen - ganz von alleine. Es ist so absichtslos, so wie wenn ein Vogel auf einen Ast fliegt. Woher weiß  ein Vogel, daß irgendwo da unten ein Wurm ist den er sucht? Er weiß es nicht, er fühlt es. Ähnlich ist es mit dem Reiten. Um effektiv zu reiten, gebraucht man in erster Linie Gefühl. Beide, der Vogel wie der Reiter, gebrauchen eine Mischung aus Instinkt, Wissen, Gefühl, Timing, Balance, Beobachtungsgabe und Unbefangenheit. Es ist eigentlich immer das Gleiche wovon ich hier spreche und was wir gebrauchen um unsere Pferde zu verstehen. Aus irgend einem Grund  machen wir es komplizierter als es ist. Ich weiß nicht warum. Die Wirkung des indirekten und direkten Gefühls ist es, die es deinem Pferd möglich macht, das zu tun was du von ihm möchtest. So sagt Bill Dorrance es in seinem Buch. Damit die Beziehung zwischen dir und deinem Pferd richtig fließt, muß dein Pferd deine Anweisungen zu sinnvollen Aktionen verstehen. Schlußendlich: Sei sicher, daß du gelöst galoppieren kannst. Vermeide Drill und Anweisungen, vermeide Vorhersagen. Langweile dein Pferd nicht mit Routine. Pferde sind sehr intelligent. Es ist daher besser diese Fähigkeit gleich von Anfang an zu deinem Vorteil zu nutzen. Mach dir klar was du von deinem Pferd erwartest. Mach dir bewußt, daß dein Pferd mutig und unerschrocken ist, und daß es sich gerne bewegt.

Diese neue Art weicht ab von der gerade nicht gerade schmeichelhaften, jahrhundertelangen geschichtlichen Entwicklung zwischen Mensch und Pferd und sie paßt genau in die neue Entwicklung wie sie zur Zeit überall in der Reiterwelt auftaucht.

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Nimm Platz: Ein Blick auf Englischsättel

Take a Seat- A Look at English Saddles

Veröffentlicht im Februar 1996 in: The Trail Less Traveled
Übersetzung: Gabi Dold

Setzt man sich mit englischen Reitsätteln auseinander, ihren Typen und Marken, deren Vor- und Nachteilen, den Qualitätsunterschieden und so weiter, hilft einem bei deren Beurteilung die Erfahrung am besten weiter.

Englischsättel und Innereien

Anstatt Frösche zu zerlegen, hatte ich im Alter von 10 Jahren, drei Sättel mit kaputtem Baum angesammelt, um sie aus wissenschaftlichen Gründen auseinander zu nehmen. "Aus was in aller Welt ist diese Polsterung unter dem Sitz?" Ich habe mich oft laut darüber gewundert, bis ich endlich meine Studie abgeschlossen hatte. Während meine ekelhaften Klassenkameraden Sehnen durchrennten und Amphibienherzen und -lungen graphisch darstellten, schlitzte ich die Polsterung von Sätteln auf.

Einer dieser Sättel hatte altes zusammengeknäultes Pferdehaar als Polsterung. Ein anderer war mit lanolinhaltiger Schafwolle vollgestopft. In beiden Fällen haben meine Hände noch Stunden später danach gerochen. Am dritten Sattel konnte ich feststellen, dass sich die Zeiten geändert hatten. Die Sattelbauer verwendeten synthetischen Schaumgummi, um den Pferderücken gegen das Gesäß des Reiters abzupolstern. Bei diesem Sattel  hat sich die Polsterung im Laufe der Zeit derart verschlechtert, dass nur noch ein mehlig dunkelgelbes Puder übrig blieb. Es bröselte durch den Messerschlitz einfach zu Boden.

In meinen Aufzeichnungen von 1964 habe ich dieses Material so beschrieben: "Ich weiß nicht, was es ist, aber es sieht scheußlich aus." Gewiss hat sich im Laufe der letzten 32 Jahre die Technik derart weiterentwickelt, dass Kunststoff nun wesentlich langlebiger ist.

Grand Prix Dressursattel von Charles Keiffer.         
072fd30706Vielseitigkeitssattel mit engem Körperkontakt von Blue Ribbon (England).         
8641d2b839Ein "flacher" Showsattel von Fox-Lane. Einen Dank an Jim Naugle und Clievalle Ranch.

In Deutschland gelernt

gear3 4Das 1976er Olympia Springsattelmodell, hergestellt von dem Italiener Pariani.    

Noch immer war meine Suche nach besserem Verständnis über die Konstruktion von Englischsätteln nicht vorbei. Die nächste Station war Hannover, Deutschland, im Jahr 1973. Dort gab es einen alten Traditionsbetrieb, der sich auf die Herstellung von Springsätteln spezialisiert hatte. 

Auf meinem Rundgang durch diesen alten Betrieb -- angefangen bei dem feuchten Raum, der mit frischen Rinderhäuten vollgehängt war, bis hin zum hell erleuchteten Verkaufsraum -- habe ich einen neuen Eindruck und Verständnis für dieses Gewerbe bekommen. Wie man sich denken kann, hatte so mancher Arbeiter schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Man hatte außerdem den Eindruck, als wenn hier die Zeit stehen geblieben wäre. Die meisten Arbeiter hatten schon graue Harre und trugen randlose Brillen. Sie trugen alle die mittelalterlich anmutende dreiviertellange Arbeitstracht. Sie nahmen ihre Arbeit sehr ernst.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sich dieser Betrieb in Hannover am Spalten war. Ich glaube, dass sie damals auf Kunststoff umgestiegen sind, oder aber zumindest damit experimentiert haben. Ich verspürte Reibereien zwischen den Traditionalisten und denen, die mit synthetischen Sattelbäumen experimentierten. Es war auch zu fühlen, wie die Morgenschicht mit der Spätschicht zusammenprallte, wenn es darum ging, mir Informationen über deren weltbekannten PASSIER Springsattel zukommen zu lassen.

Schließlich haben mir doch alle Arbeiter erklärt, wie der synthetische Baum und der Holzbaum gearbeitet werden. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ein wirklich riesengroßer Mann mit einem 17 Zoll Holzbaum zu mir herüber kam und mich von der Stabilität dieses Holzbaumes überzeugen wollte, indem er mit seinen wuchtigen Schuhen auf allen Teilen des Baumes herumsprang. Ich war von seiner Stabilität überzeugt. Wenn ich mich an diesem Tag für Synthetik oder Holz hätte entscheiden müssen, wäre ich auf der Seite der Traditionalisten gewesen.

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Auf diesen zwei Fotos kann man einen Argentinischen Springsattel mit aufgepolsterten Kniepauschen sehen. Das ist ein beliebtes, preiswertes Modell für strebsame Jagd- und Springreiter.

Form und Gestaltung sind abhängig vom Verwendungszweck

Meine Schlussfolgerung über Sättel ist dieselbe, die auch für viele andere Dinge zutrifft........die  Form, bzw. Gestaltung orientiert sich am Verwendungszweck.

Willst du Jagd- oder Springreiten, wählst du am besten einen Sattel, der dich eher nach vorne setzt und hängst die Steigbügel etwas hoch.

Willst du manchmal springen, im Gelände reiten, Jagden mitreiten oder ganz einfach nur mit dem Pferd bummeln, brauchst du einen Vielseitigkeitssattel, indem du engen Kontakt zu deinem Pferd hast und dessen Bügel geringfügig höher angebracht sind.

Wenn du eine Vorliebe für Gangpferde, Bahnreiten oder Turnierreiten hast, nimmst du am besten einen flachen Sattel deiner Wahl und machst die Steigbügel ziemlich lang.

Für das Dressurreiten haben sich hauptsächlich Sättel mit einem tiefen Sitz bewährt. Sie sind für engen Kontakt konzipiert und ermöglichen es dem Reiter längere Zeit  im Trab auszusitzen, als es ihm in anderen Sätteln möglich wäre. Obwohl Dressursättel den Reiter nicht günstig für Sprünge positionieren, gehört es dennoch zur Basisarbeit des Dressurreitens, die Pferde über Cavalettis oder andere Erhöhungen zu reiten.

Noch ein letzter Tip: Am Fuß hinter einem Pferd hinterher gezogen zu werden, kann dir den ganzen Tag vermiesen. Deswegen ist es wichtig, egal was, wann und wie du reitest, dass du immer den Sattelgurt kontrollierst. Nimm dir die Zeit, deinen Englischsattel mit sich leicht lösenden Sicherheitssteigbügeln umzurüsten. Außerdem solltest du nicht vergessen, die lederne Steigbügelverbindung "offen" einzuhängen.

gear3 6Das ist ein Sicherheitsteigbügel für den rechten Fuß. Er hat eine rutschfeste Einlage. Das Gummiband springt auf, wenn zu viel Gewicht einwirkt und gibt somit den Fuß frei.         
gear3 8Dieses Modell für den linken Fuß ermöglicht es dem Fuß, frei zu kommen, anstatt bei einem Sturz festgehalten zu werden, weil er im Steigbügel verkantet.

Thema: Wie bleibe ich selbst ruhig auf einem aufgeregten Pferd

Translation 1594 - Calming Oneself on an Excited Horse

Autor: Leslie Desmond
Übersetzung: Reinhold Gössling

Vor Jahren, als der Einfluß die Kavallerie mit ihrem hohen reiterlichen Standart in der amerikanischen Reiterei großen Einfluß hatte, wurde in erster Linie darauf hingearbeitet, Reiter auszubilden, die einen unabhängigen Sitz hatten. Dies bedeutete zahllose Reitstunden ohne Steigbügel in allen Gangarten und Sprünge über die Zäune, alles ohne Bügel. Das machte man mit einer bestimmten Absicht. Diese Übungen und viele andere Bauch-, Rücken-, Sitz- und beinverstärkenden Übungen wurden auch auf blankem Pferd gemacht, wenn es die Umstände erlaubten. Das Ergebnis war, der Mut und der Eifer der Reiter nam wesentlich zu. Die Kombination dieser zwei Eigenschaften (eine solide körperliche Kondition und ein solides, inneres Selbstvertrauen) schaffte diesen Reitern eine Basis des Vertrauens. Körperliche Elastizität und Beweglichkeit sowie Wachsamkeit ist das, was heute leider fehlt, sowohl bei den Freizeitreitern als auch bei den Profis. Dafür gibt es viele Gründe, aber dies ist weder der Zeitpunkt noch der Ort diese Gründe zu erklären.

Meine Erfahrung ist die: Eine Entfaltung dieser Fähigkeiten alleine, körperliche Fitneß und Wachsamkeit, gibt einem Reiter von vornherein ein unvorstellbares Vertrauens auch in Situationen, die unerwartet passieren, wenn man mit Pferden arbeitet oder sie reitet. (Unerwartete Überraschungen gehören natürlicher Weise immer dazu, wenn man mit Pferden zu tun hat.) Ungeachtet aber, ob dieses Training aus alter Militärzeit machbar ist oder nicht, die andere Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen ist die: Man muß sich selbst in eine sportliche Top-Kondition bringt.

Wenn du mit einem Athleten zusammen eine Strecke laufen willst, wird es leichter und erfolgreicher sein, wenn ihr beide, du und der andere Athlet, körperlich vorbereitet seid. Was ich damit sagen will, wir gebrauchen keine Reiter mit gestählten Körpern wie Boddybuilder. Das sind Extreme. Was wir gebrauchen, sind gut durchtrainierte Reiter, die körperlich und geistig fit sind.

Hochachtungsvoll

Leslie Desmond